5 ½ Tipps für gutes Mobile-Design

5 ½ Tipps für gutes Mobile-Design

In den letzten Jahren änderten sich die Gewohnheiten von Internet-Nutzern rasant: Immer mehr Menschen rufen über Handys und mobile Geräte Webinhalte auf. Fingerspitzen werden auf berührungs-sensitiven Geräten zum Steuerungswerkzeug. Aufgrund dessen müssen Webdesigner vor allem User Interfaces an die neuen Bedürfnissen anpassen.

Wir als Agentur für interaktive Kommunikation berücksichtigen gleichzeitig das Corporate Design sowie die neuesten Techniken, wenn ein neues Projekt umgesetzt werden soll. Doch jedes Mal ist die Arbeitsweise anders und orientiert sich an den speziellen Anforderungen und Wünschen des Kunden.

Als Anregung für die Herangehensweise an mobile Webseitengestaltung haben wir ein paar Tipps zusammengefasst:

 

TIPP 1

‚Planning is everything’

Bei der Webseiten-Gestaltung und besonders für die mobile Implementierung gibt es viele Herausforderungen und Hürden zu meistern. Der Schlüssel ist eine gute Vorbereitung. Die Planung sollte mit allen Beteiligten erfolgen – Projektmanager, Konzepter, Gestalter und Programmierer treffen sich an einem Tisch. Da Projekte oft auch medienübergreifend angelegt sind, erfordert dies einen integrierten Kommunikationsansatz und eine enge Zusammenarbeit zwischen allen Partnern. Das Festlegen einer Timeline gehört ebenso zur Vorarbeit wie der stetige Austausch. Werkzeuge wie Mindmaps, Scribbles, Wireframes und Click-Dummy unterstützen die Visualisierung von Ideen – und verhindern Chaos und Zeitverlust.

 

TIPP 2

‚Strengthen the unity’

Ganz wichtig bei der Gestaltung von mobilen Webseiten ist die harmonische Eingliederung in das Gesamtkonzept bzw. Corporate Design eines Unternehmens. Das Aussehen sollte sich nicht extrem von der „normalen“ Webseite unterscheiden. Erschwert wird dies allein dadurch, dass sie auf einem kleinen Display eines Handys ganz anders dargestellt wird. Dazu kommen noch die Bildschirmgrößen der Tablets, wie das iPad. Um nicht bis zur Erschöpfung Rein- und Raus-zu-Zoomen, gibt es verschiedene flexible Lösungen:

Unabhängige Mobil-Version,

die automatisch vom Gerät identifiziert wird und meist eine mobile Adresse hat. Die Inhalte und Navigationselemente werden speziell gestaltet und optimiert.

Responsive Webdesign bzw. ein Webseitendesign für alles.

Das Design passt sich automatisch auf die sich verkleinernden Bildgrößen (PC > Tablet > Handy) an. Vorteil ist vor allem, nur eine Seite zu gestalten und zu pflegen.

 

TIPP 3

‚Simplicity is king’

Manchmal ist das Einfachste auch das Beste. Das gilt besonders für das mobile Webdesign. Befreit man sich von überflüssigen Bildern, Menü-Punkten und Inhalten, bleibt eine intuitiv zu bedienende Internetseite.

 

TIPP 4

‚Feel the User’

WAS? WER? WIE? WO? WARUM? WANN? Bei jeder neuen Online-Präsenz stehen diese Fragen am Anfang der Konzeption. Die Umsetzung sollte die Zielgruppe genau beleuchten. Braucht der Nutzer diese Features überhaupt? Manchmal ergeben sich nach der Analyse ganz neue Ansätze. Und warum nicht mal einen direkten Usability-Test weit weg vom Arbeitsplatz unter realen Bedingungen machen?

 

TIPP 5

‚Cluster the content’

Wesentlich beim Screendesign einer nutzerfreundlichen Webseite ist das Herausarbeiten der „Key-Facts“. Niemand wird sich freudig in eine Textwüste vertiefen oder sich durch 50 Menü-Punkte klicken. Schnell, einfach und intuitiv sind die Schlagworte. Der Vorteil einer mobilen Seite liegt auch darin, Informationen bedarfsgerecht und gefiltert bereitzustellen – denn sonst schmerzt nach kurzer Zeit der Daumen!

 

… und der ½ Tipp

‚Browse, dive, learn!’

Eigentlich der wichtigste Tipp: Nie aufhören, sich inspirieren zu lassen! Sei es das tägliche morgendliche Surfen bei einer Tasse Kaffee, die Lektüre in der S-Bahn oder ein Museums-Besuch – überall gibt es Anregungen und neue Ideen. Ich lese gerne Design-Blogs, die auch wieder Verlinkungen zu X anderen Quellen bereitstellen. Man kann auch Facebook Magazinen, Agenturen oder Tech-Blogs folgen. Oder wie wäre es, selbst ein Blog zu starten?

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